Möhren säen: wann, wie tief und wie sie gerade wachsen
Möhren säst du von März bis Mitte Juni direkt ins Beet, ein bis zwei Zentimeter tief. Frühmöhren kommen zuerst in die Erde, Lagermöhren Anfang Juni, so entgehen sie der ersten Generation der Möhrenfliege. Gerade und lang werden die Wurzeln in tief gelockertem, steinfreiem Boden, wenn du die Sämlinge rechtzeitig vereinzelst. Gleich nach der Saat legst du ein Netz mit höchstens 1,6 Millimeter Maschenweite auf.
Beim Vereinzeln entfernst du überzählige Sämlinge, bis die übrigen den Abstand haben, den sie zum Wachsen brauchen. Stehen Möhren zu dicht, verdrehen sich die Wurzeln ineinander.
Welche Möhre wann?
Wähl die Möhre, die du ernten willst, und deinen Boden. Der Saatplan zeigt dir Saatzeit, Saattiefe, Abstände und Erntefenster. Er sagt dir, wann die Möhrenfliege fliegt und wie lange das Netz auf dem Beet liegt. Jede Angabe ist mit ihrer Quelle belegt.
Leichter Boden rieselt durch die Finger. Schwerer Boden lässt sich feucht zu einer Wurst rollen.
Frühmöhren säst du im März, unter Vlies ab Ende Februar. Du erntest im Juni und Juli.
- Säen
- März, unter Vlies ab Ende Februar
- Saattiefe
- ein Zentimeter, der Frühjahrsboden ist feucht
- Reihen
- 15 Zentimeter
- Vereinzeln auf
- zweieinhalb Zentimeter, du erntest sie jung
- Ernte
- Juni bis Juli, 80 bis 90 Tage nach der Saat
- Netz
- Maschen höchstens 1,6 mm, gleich nach der Saat bis zur Ernte
Auf sandigem, tiefem Boden wachsen lange Sorten gerade. Für die frühe Saat passt zum Beispiel „Almaro F1“, zylindrisch mit stumpfem Ende und für Frühbeet und Glas gezüchtet. Die erste Generation fliegt ab Anfang Mai, mitten in deiner Kulturzeit. Erntest du bis Ende August, entgehst du der zweiten. Sorten wie „Flyaway F1“ werden seltener befallen.
Dein Ablauf
- Vor der Saat
- Lockere das Beet 20 bis 23 Zentimeter tief und sammle Steine heraus.
- Bring keinen Mist und keinen Kompost aus, sie locken die Möhrenfliege an.
- Nimm ein Beet, auf dem vier bis fünf Jahre keine Möhren oder anderen Doldenblütler standen.
- Im März
- Säe einen Zentimeter tief, 60 bis 100 Samen je Meter Reihe. Alle 15 bis 30 Zentimeter ein Radieschen markiert die Reihe.
- Leg das Netz gleich nach der Saat auf und grab die Ränder ein.
- Zwei bis vier Wochen später
- Die Möhren laufen auf. Bis dahin hältst du die Rille gleichmäßig feucht.
- Leichter Boden trocknet schnell aus. Gieß gleichmäßig, damit die Möhren nicht platzen.
- Bei etwa fünf Zentimetern Höhe vereinzelst du auf zweieinhalb Zentimeter, am frühen Morgen, und legst das Netz gleich wieder auf.
- Sechs bis sieben Wochen nach der Saat
- Häufel lockere Erde an die Reihen, damit die Schultern nicht grün werden.
- Juni und Juli
- Zieh zuerst die größten Möhren, die kleineren wachsen weiter.
- Säst du alle drei bis vier Wochen nach, geht die Ernte weiter.
Möhrenreihen ins Beet planen
Leg deine Möhrenreihen im Beetplaner an und plan gleich, was nach der Ernte aufs Beet kommt.
Zum BeetplanerWas diesen Monat ins Beet kommt
Der Rankwerk-Kalender zeigt dir die Aussaaten des Monats, Möhren eingeschlossen.
Zum KalenderDie Möhre im Steckbrief
Familie, Nährstoffbedarf und Nachbarn im Beet findest du im Pflanzenlexikon.
Zum SteckbriefWann du Möhren säst
Möhrensaat keimt in kühlem Boden, nur langsam. Bei 5 °C dauert es 51 Tage, bis die Sämlinge zu sehen sind, bei 10 °C 17 Tage, bei 20 °C eine Woche. Gesät wird deshalb von März bis Mitte Juni. Unter Vlies gelingt die erste Saat schon Ende Februar, wenn der Boden es zulässt.
Seitlich wischen, um alle Temperaturen zu sehen.
| Möhre | Säen | Tage bis zur Ernte | Reihenabstand |
|---|---|---|---|
| Frühmöhre | März, unter Vlies ab Ende Februar | 80 bis 90 | 15 cm |
| Sommermöhre | April bis Mitte Mai | 110 bis 140 | 20 cm |
| Lagermöhre | Anfang bis Mitte Juni | 140 bis 190 | 25 cm |
Säst du alle drei bis vier Wochen eine kurze Reihe, erntest du ohne Pause. Wird im Juni ein Beet frei, etwa nach Salat oder Erbsen, passt Mitte Juni noch eine Saat der Sorte „Nantaise“. Sie ist im September und Oktober erntereif.
Möhren säen: Tiefe, Abstand, Markiersaat

Möhren wollen einen tiefgründigen, durchlässigen Boden ohne Steine, der nach Regen keine Kruste bildet. Der pH-Wert liegt am besten knapp unter 7, frisch gekalkte Beete vertragen sie schlecht.
- Lockere das Beet 20 bis 23 Zentimeter tief, sammle Steine heraus und harke die Oberfläche fein.
- Zieh Rillen von ein bis zwei Zentimetern Tiefe. Im kühlen, feuchten Frühjahr reicht ein Zentimeter. Im Sommer ist der Boden trockener, dann säst du tiefer.
- Streu 60 bis 100 Samen je Meter Reihe. Ein Gramm Möhrensaat enthält etwa 1.000 Samen. Alle 15 bis 30 Zentimeter legst du ein Radieschen dazu. Es keimt schnell und zeigt dir die Reihe, lange bevor die Möhren kommen. So kannst du früh hacken.
- Deck die Rillen zu, drück die Erde leicht an und halte sie feucht, bis die Möhren aufgelaufen sind. Je nach Bodentemperatur dauert das zwei bis vier Wochen.
- Leg gleich nach der Saat das Kulturschutznetz auf.
Damit Möhren gerade und lang wachsen
Eine Möhre wächst so lang, wie der Boden sie lässt. Lange Sorten gedeihen in tiefem, sandigem Boden. Auf steinigem, flachgründigem oder schwerem Lehm verformen sie sich, dort bringen kurze und runde Sorten die schönere Ernte.
Gabelungen entstehen an Steinen, durch Hacken zu dicht an den Wurzeln und durch grobes organisches Material wie Holzhäcksel, das kurz vor der Saat in den Boden kam. Mist und Kompost bringst du vor Möhren nicht aus. Sie locken die Möhrenfliege an. Ineinander verdrehte Wurzeln kommen von zu dichter Saat und zu spätem Vereinzeln.
Welche Sorte zu deinem Boden passt
In leichtem, tiefem Boden wachsen „Lange Rote Stumpfe ohne Herz“, eine bewährte Lagersorte, und „Rote Riesen“, lang, stumpf und lagerfähig. In schwerem Boden gedeihen die kugelrunde „Pariser Markt“, das kurze, stumpfe „Ochsenherz“ und „Decora“, die schwere Böden verträgt.
Bleiben deine Möhren trotz allem klein, findest du die Gründe im Artikel Wieso bleiben meine Mohrrüben so klein?
Möhren vereinzeln: wann und wie weit
Vereinzele, wenn die Möhren etwa fünf Zentimeter hoch sind. Am Ende stehen sie fünf bis siebeneinhalb Zentimeter auseinander. Frühmöhren, die du jung erntest, dürfen dichter stehen. Ihnen reichen zweieinhalb Zentimeter.
Schneid die überzähligen Pflänzchen mit einer kleinen Schere ab. So bleiben die Wurzeln der Nachbarn in Ruhe. Der Duft zerdrückter Möhrenblätter lockt die Weibchen der Möhrenfliege an. Vereinzele deshalb am frühen Morgen, nimm das Netz nur kurz ab und leg es gleich wieder auf. Säst du dünn, bleibt weniger zu vereinzeln.
Möhrenfliege: das Netz zur richtigen Zeit
Die Maden der Möhrenfliege fressen rostbraune Gänge in Möhren, Sellerie und Petersilie. Die Fliege überwintert als Puppe im Boden. Ihre erste Generation schlüpft je nach Witterung ab Anfang Mai, die zweite fliegt etwa ab August und richtet an Möhren die größten Ernteschäden an. Selten folgt eine dritte.
| Generation | Fliegt | Legt Eier | Trifft |
|---|---|---|---|
| erste | ab Anfang Mai | Ende Mai bis Juni | Früh- und Sommermöhren |
| zweite | etwa ab August | August bis September | Sommer- und Lagermöhren |
Am sichersten schützt ein Kulturschutznetz, gleich nach der Saat aufgelegt. Seine Maschen sind höchstens 1,6 Millimeter weit. Die Ränder gräbst du ein oder beschwerst sie mit Sandsäcken. Über Bögen gespannt, als Tunnel, bleibt das Laub luftiger als unter einem aufliegenden Netz, und Pilze haben es schwerer. Ein Loch im Netz flickst du sofort.
Leg die Möhren jedes Jahr auf ein neues Beet. Die Puppen im Boden schlüpfen sonst direkt unter dem Netz. Nach Möhren und anderen Doldenblütlern wartest du vier bis fünf Jahre.
Mit dem Saattermin weichst du der Fliege aus. Nach Mitte Mai gesät, entgehen Möhren der ersten Generation. Erntest du vor Ende August, entgehen sie der zweiten. Sorten wie „Flyaway“ oder „Resistafly“ werden seltener befallen.
Zwiebeln und Porree zwischen den Möhren mindern den Befall. Mehr über dieses Paar steht im Artikel über Zwiebeln und ihre Nachbarn. Welche Nachbarn sonst zu Möhren passen, zeigt die Mischkulturtabelle.
Wenn Möhren nicht keimen
Möhren brauchen Geduld. Je nach Bodentemperatur vergehen zwei bis vier Wochen, bis sich das erste Grün zeigt. Möhrensaat keimt ab 3 bis 4 °C, zügig erst ab etwa 15 °C. Säst du im März, wartest du entsprechend länger.
Halte die Saatrille bis zum Auflaufen gleichmäßig feucht. Nach starkem Regen verschlämmt die Oberfläche leicht zu einer Kruste, durch die die Keimlinge nicht durchkommen.
Normales Möhrensaatgut keimt zu etwa 60 Prozent, Präzisionssaatgut zu 80 bis 85 Prozent. Hybridsorten laufen gleichmäßiger auf.
Möhren ernten und lagern
Zieh zuerst die größten Möhren, die kleineren wachsen weiter. Junge Pflanzen vertragen leichte bis mittlere Fröste, ausgewachsene Möhren sind frostempfindlich. Lagermöhren holst du deshalb vor stärkerem Frost aus dem Boden.
Schauen die Möhren aus der Erde, werden die Schultern grün. Häufel etwa 40 bis 50 Tage nach der Saat lockere Erde an die Reihen. Stark wechselnde Bodenfeuchte lässt Möhren platzen. In langen Trockenphasen gießt du alle zwei Wochen durchdringend.
Dreh das Laub direkt nach der Ernte ab. Bei 0 °C und 90 bis 95 Prozent Luftfeuchte halten Möhren vier bis fünf Monate. Im Keller lagerst du sie in Sand, draußen in einer Erdmiete mit Sandschichten. Auf durchlässigem Boden dürfen sie über Winter im Beet bleiben, unter Stroh oder Pappe gegen Frost. Steht Wasser im Beet, holst du sie heraus.
Woher wir das wissen
Die Saattermine stammen aus der Übersicht der Bayerischen Gartenakademie und den Kulturhinweisen der Gartenakademie Pillnitz in Sachsen, die für jede Sortengruppe die Entwicklungszeit nennen. Die Flugzeiten der Möhrenfliege kommen vom Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, die Abwehr aus den Pflanzenschutzschriften der Bayerischen Gartenakademie und von der Royal Horticultural Society in England. Sie hat Netze und Barrieren gegen die Fliege im Versuch verglichen.
Die Keimdauer bei verschiedenen Bodentemperaturen hat J. F. Harrington an der University of California gemessen. Vereinzeln, Wurzelformen und Lagerung ergänzen die Beratungsdienste der Universitäten von Maryland und Illinois.
So rechnet der Saatplan
Das Erntefenster ergibt sich aus der Entwicklungszeit der Sortengruppe: 80 bis 90 Tage für Frühmöhren, 110 bis 140 für Sommer- und 140 bis 190 für Lagermöhren. Die Flugzeiten der Möhrenfliege gelten für ein durchschnittliches Jahr und verschieben sich mit der Witterung.
Häufige Fragen zum Möhrensäen
Wann säe ich Möhren?
Von März bis Mitte Juni direkt ins Beet. Frühmöhren säst du zuerst, unter Vlies ab Ende Februar, Lagermöhren Anfang Juni. Mitte Juni gesät, liefert „Nantaise“ noch im September und Oktober.
Ist Karotten säen dasselbe wie Möhren säen?
Ja. Möhre und Karotte sind dieselbe Pflanze, die Namen unterscheiden sich nach Region. Im Norden heißt sie Möhre, im Süden heißen junge Möhren Karotten und die übrigen gern Gelbe Rüben.
Wie tief säe ich Möhren?
Ein bis zwei Zentimeter. Im Frühjahr reicht ein Zentimeter, in trockenerem Sommerboden säst du tiefer.
Wann und wie weit vereinzele ich Möhren?
Wenn sie etwa fünf Zentimeter hoch sind. Am Ende stehen sie fünf bis siebeneinhalb Zentimeter auseinander, jung geerntete Frühmöhren dichter. Vereinzele am frühen Morgen und leg das Netz gleich wieder auf.
Was hilft gegen die Möhrenfliege?
Ein Kulturschutznetz mit höchstens 1,6 Millimeter Maschenweite, gleich nach der Saat aufgelegt und am Rand eingegraben. Dazu ein Beet, auf dem in den letzten Jahren keine Möhren standen. Nach Mitte Mai gesät, entgehen Möhren der ersten Generation.
Warum keimen meine Möhren nicht?
In kaltem Boden brauchen sie lange, bei 10 °C rund 17 Tage, bei 5 °C über sieben Wochen. Bis dahin muss die Rille gleichmäßig feucht bleiben. Eine Kruste nach Starkregen hält die Keimlinge zurück.
Warum werden meine Möhren krumm oder beinig?
Steine, Hacken zu nah an den Wurzeln und grobes organisches Material kurz vor der Saat lassen die Wurzeln gabeln. Zu dichte Saat verdreht sie ineinander. Auf schwerem Boden wachsen kurze und runde Sorten gleichmäßiger.
Wie lagere ich Möhren über den Winter?
Laub ab, dann kühl und feucht. Bei 0 °C und 90 bis 95 Prozent Luftfeuchte halten sie vier bis fünf Monate. Im Keller lagerst du sie in Sand.
Quellen
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Sä- und Pflanztermine auf einen Blick. Übersicht, Stand Juli 2018. www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/sae_und_p…
- Schön, Barbara; Voigtländer, Bernd (Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Gartenakademie Pillnitz): Anbau von Möhren im Haus- und Kleingarten. Traditionelles Wurzelgemüse aus dem eigenen Garten. Redaktionsschluss 30.05.2013. www.gartenakademie.sachsen.de/download/2_GAK_Fachtext_Moehre…
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Umweltgerechter Pflanzenbau und Pflanzenschutz in Haus und Garten. Berichte der Bayerischen Gartenakademie, 2. aktualisierte Auflage 2011, Abschnitt Möhre: Möhrenfliege. lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/pflanzenschut…
- Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Pflanzenschutzdienst: Gemüsefliegen. Merkblatt für den Hausgarten. www.lksh.de/fileadmin/PDFs/Gartenbau/Gemuesefliegen.pdf
- Royal Horticultural Society: How to grow carrots. Grow your own. www.rhs.org.uk/vegetables/carrots/grow-your-own
- Royal Horticultural Society: Carrot fly (Chamaepsila rosae). www.rhs.org.uk/biodiversity/carrot-fly
- Harrington, J. F. (University of California, Davis): Soil temperature conditions for vegetable seed germination. Oregon State University Extension Service, veröffentlicht April 2013, geprüft 2024. Werte für Möhre (carrot). extension.oregonstate.edu/gardening/soil-compost/soil-temper…
- ProSpecieRara: Angaben zur Pflanzenanzucht. Tabelle mit Aussaatzeitpunkt, Mindest- und optimaler Keimtemperatur und Keimdauer, Stand Dezember 2022. cms.prospecierara.ch/assets/website/prospecierara.ch/Pflanze…
- University of Maryland Extension, Home and Garden Information Center: Carrots and their green tops (Growing carrots in the home garden). Aktualisiert 20. Februar 2023. extension.umd.edu/resource/growing-carrots-home-garden
- University of Illinois Extension: Carrots. Watch your garden grow. extension.illinois.edu/gardening/carrots
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Schadsymptome an Gemüse im Freiland. Merkblatt 2301, aktualisiert August 2014. www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/2301_scha…
- Verbraucherzentrale Niedersachsen: Steckbrief Möhren. www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/sites/default/files…
- Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie: Gemüsearten zur Nachkultur. Merkblatt 2102, März 2016. www.lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/2012-2016…
Möhre und Radieschen aus Vilmorin-Andrieux, „Les plantes potagères“, Paris. Gemeinfrei, auf Petrol umgefärbt.